03. November 2014: Die Schweiz hat mit den Offshore-Gebieten und Steueroasen Jersey, Guernsey und Isle of Man die ersten Steuerinformationsabkommen unterzeichnet, welche per 1. Januar 2015 in Kraft treten. Damit hat die Schweiz aktuell mit 50 Staaten Doppelbesteuerungsabkommen (davon 38 bereits in Kraft) mit erweitertem Informationsaustausch sowie 7 Steuerinformationsabkommen (Tax Information Exchange Agreements; davon nun 3 in Kraft) abgeschlossen. Zusammen mit weiteren schlagkräftigen Abkürzungen wie AIA, FATCA und BEPS sind die Zeiten des Steuerpokers zumindest am internationalen Spieltisch vorbei. Und hier in der Schweiz? Es wird wohl kaum lange dauern und ähnliche Bestimmungen werden auch innerhalb der Schweiz gelten. Leere Staatskassen, die schleichende Zentralisierung nach Bundesbern und die zunehmende Gleichmacherei werden dazu führen, dass die hiesigen Steuerzahler ‚gläsern‘ werden. Sichtbares lässt sich bekanntlich leichter jagen und erlegen. Wenn sich bereits heute Privatpersonen überlegen, aus „steuerlichen“ Gründen beruflich kürzer zu treten, was denken Sie denn, wie sich eine internationale Unternehmung oder ein vermögender Ausländer entscheidet? Vielleicht hilft Ihnen diese Frage bei den kommenden Abstimmungen zur Pauschalbesteuerung und Erbschaftssteuerreform. Link



