14.07.2016: Gestern publizierte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) seinen “Verteilungsbericht 2016”. In Kürze: Dank des Einsatzes der Gewerkschaften habe man Fortschritte bei den Mindestlöhnen erzielt, hingegen hätten die höchsten Einkommen “in einem bedenklichen Masse” zugelegt. Besorgniserregend sei, dass die schweizerische Steuer- und Abgabenpolitik die Lohnfortschritte “weggefressen” hätten – insbesondere durch die steigenden Krankenkassenprämien. Fazit der Gewerkschafter: die Gutverdiener hätten mehr Steuern zu zahlen, damit mehr umverteilt werden könne. Wahrscheinlich verstehe ich zu wenig von Volks- und Betriebswirtschaft, aber wenn die Ausgaben in (para-)staatlichen Bereichen wie im Gesundheitswesen steigen, so dann sind wohl eher die Kosten in diesen Bereichen zu hoch statt die Umverteilung zu niedrig. Wie auch immer: steigt die Abgabe- und Steuerbelastung nach Gusto der Gewerkschafter, desto mehr werden sich die Gutverdienenden und Vermögenden vor dem grösseren Zugriffs des Staates in das private Portemonnaie zu wehren wissen – die Steuerberater freut’s … Link: SGB

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